Ostwärts dem Neusiedler See zugewandt, auf alten Hanglagen im Leithagebirge wachsen in biodynamischer Bewirtschaftung die Blaufränkisch-Trauben für Gernot Heinrichs roten Leithaberg DAC. Handverlesen, spontanvergoren, drei Wochen auf der Maische belassen und 20 Monate im gebrauchten 500-Liter-Eichenfass gereift, zeigt er genug Kraft, Tannin und würzige Aromenvielfalt für zwei Weine, ohne dabei eine Sekunde lang gekünstelt oder „gemacht“ zu wirken. So gelingt ihm scheinbar spielend der Spagat zwischen DAC-zertifizierter Typizität und charismatischer Natural-Individualität.
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